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Ehrenamtliche Beauftragte in der Archäologie gesucht
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Verfasst am: 19. 12. 2010 [13:15]
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h.c.credner
Amateur
Dabei seit: 14.12.2008
Beiträge: 17
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Air born laserscan ist seit einigen Jahren eine super Methode, aber auch nicht billig und nur wie auch das Luftbild und die übrigen physikalischen Maßnahmen wie Geomagnetik, -elektrik oder Erdradar ein wichtiges ergänzendes Verfahren. Durch Herausrechnen der Bäume und sogar Baumstubben ist Laser zur Prospektion im bewaldeten Bereich unschlagbar. Flächendeckend ist hier in RP nur das Rheintal durch Laserscan prospektiert, um potentielle Überschwemmungsgebiete zu erkennen. Es fehlen hierzu die finanziellen Mittel, nach Aussage des Landesvermessungsamtes in Koblenz (ich habe dort angerufen). So bleibt nur, eine Firma zu beauftragen. Aber darum geht es gar nicht. Wenn ich zu einem bestimmten Zeitpunkt, wie Tag und Tageszeit, ohne Wartezeit ein Ergebnis haben will, weil möglicherweise die Bodenveränderungen durch Verfärbung, Körnung, schrägen Lichteinfall, Bewuchsanomalien oder Ablageverhalten von Schnee (usw) gerade jetzt sichtbar sein könnten, so kann ich das nur erreichen wenn ich sofort in die Luft gehen kann. Zur Dokumentation einer Grabungssituation und des Grabungsumfeldes mit Senkrechtfotos, was mehrfach durchgeführt werden muss, sind Laserscan und die übrigen physik. Verfahren ungeeignet. Allein um Letzteres zu erfüllen, sollten archäologische Arbeitsgruppen in der Lage sein, dies selbst zu erbringen. Die es können sind an einer Hand abzuzählen. Die Wertigkeit der Methode wird ungerechtfertigt herabgesetzt. Zur Anwendung des Teleskopstabes für Senkrecht- und Schrägaufnahmen aus bis zu 12 m Höhe, siehe meinen Bericht unter: www.grabungswoerterbuch.de Grüsse aus der Eifel Christian |
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Verfasst am: 18. 01. 2011 [18:39]
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Elise
Beginner
Dabei seit: 30.08.2010
Beiträge: 5
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Meine Herren, wir kommen vom Thema ab. |
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Verfasst am: 11. 02. 2011 [17:19]
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Silke77
Amateur
Dabei seit: 27.10.2008
Beiträge: 34
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Bin seit kurzem auch ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Amt für Bodendenkmalpfkege in Duisburg. Habe schon im Fundarchiv mit geholfen. Demnächst folgen noch Feldbegehungen und ich hoffe auch bald die Teilnahme an Ausgrabungen. ![]() Gruß Silke |
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Verfasst am: 11. 02. 2011 [21:04]
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Ehrenamtlicher
Beginner
Themenersteller
Dabei seit: 16.08.2010
Beiträge: 6
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Nach über einem halben Jahr ist das Thema im Forum gelistet....., ich hatte mit mehr Resonanz gerechnet. Aber vielleicht verbringen die Ehrenamtlichen auch ihre Freizeit eher im Gelände, als im Internet...... . |
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Verfasst am: 11. 02. 2011 [21:34]
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a.brunn
Dabei seit: 27.07.2000
Beiträge: 357
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Vielleicht wäre ja eine intensivere Diskussion zustande gekommen, wenn der Themenersteller sich etwas stärker beteiligt als nur mit dem Eröffnungsbeitrag ...? ![]() MfG Andreas Brunn
www.archaeologie-online.de |
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Verfasst am: 12. 02. 2011 [19:51]
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h.c.credner
Amateur
Dabei seit: 14.12.2008
Beiträge: 17
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Andreas hat durchaus recht, wenn er sich wundert, dass so wenig von EM zum Thread beigetragen wird. Im Grunde sind alle, die nicht Ihr Brot mit der Archäologie verdienen und dennoch hieran interessiert sind, den EM zuzuordnen. Denn alleine Mauscheln in Form von aktiv Suchen, Auflesen oder sogar Graben ist illegal, das geht (fast) nur in Verbindung zum Amt für Denkmalpflege oder den Archäologen der Landesmuseen oder der Universitätsinstitute. Die Einschränkung "fast" beinhaltet z.B. zwei Arten der Erforschung die man allein betreiben darf: 1. Die Betätigung in Bibliotheken und Archiven ist uneingeschränkt möglich, hier kann jeder nach seinem Können stöbern, schreiben und veröffentlichen. 2. Als Beispiel für eine aktive Suche zu archäologischen Bodendenkmälern, die Euch niemend verwehren kann, will ich nochmals die alternative Luftbildärchäologie, mit dem Drachen, Modellkopter, -segler, Motorflieger oder Ballon anführen. Ich sah meine Texte als Beitrag zu den möglichen Aktivitäten eines EM. Das wurde aber von Elise, weil Ihr technische Dinge suspekt sind, abgewürgt. Dabei ist das eine wunderbare Möglichkeit etwas Wertvolles zu erbringen, Neues zu entdecken und sich in die Annalen der Archäologie trotz fehlenden archäologischen Titels einzutragen. Beispiel: Am 2. Januar 2011 führte ich meinen Drachen mit einer Kamera, man kann sagen "Spazieren", weil der Wind sehr leicht war. Es lagen 30 cm Schnee. Zu meinem Erstaunen fand ich bei der Bildauswertung in einem Gelände, was bisher weder den Archäologen, noch den sonst so sehr eifrigen Raubsondierern mit ihren Detektoren aufgefallen war, trotz der Schneehöhe, den Grundriss einer ausgedehnten römischen Villa rustica mit den ca. Maßen 180 x 120 m. Das Foto ist hier zu sehen: http://www.flickr.com/photos/36577363@N04/5317651955/in/set-72157618155649776/ Wenn jemand echtes Interesse an der Methode hat, so bin ich gerne bereit Hilfestellung in Details zu geben.Wenn es nicht zu weit weg ist, kann ich vor einer größeren Gruppe von Laien, EM oder Fachpublikum darüber vortragen, immer mit der Intention, andere zu bewegen mitzumachen. Gruss Christian |
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Verfasst am: 13. 02. 2011 [09:14]
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Sixpack
Amateur
Dabei seit: 23.08.2010
Beiträge: 21
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So wird es wohl sein. Aber zumindest hier in BW ist der Großteil der EM schon älterem Semesters und gar nicht an Internetforen interessiert. Computer werden dann mehr zum schreiben von Berichten oder zum archivieren von Funden gebraucht. Diese Leute kochen dann größtenteils auch ihr eigenes Süppchen und mißtrauen grundsätzlich den jüngeren EM. Und alle Meinungen außer ihrer eigenen ist grundsätzlich falsch. ![]() Was die Legalität der Suche betrifft. Es gibt mit Sicherheit mehr "Heimatforscher" die über die Äcker latschen als "legale" vom Amt genehmigte EM. |
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Verfasst am: 14. 02. 2011 [11:00]
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Ehrenamtlicher
Beginner
Themenersteller
Dabei seit: 16.08.2010
Beiträge: 6
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Luftbildarchäologie ist in der Tat ein selten genutztes Betätigungsfeld von Hobbyarchäologen. Das bekannte Google-Earth und andere Bilddienste im Internet stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn auch bisherige Ergebnisse eindeutig positiv für die Nutzung dieser Quellen sprechen. Ich selbst habe mich bei einem Privatpiloten, quasi wie bei einem Taxi, eingemietet und bin 1,5 Stunden über ein vor mir ausgewähltes Gebiet geflogen und habe dabei reichlich fotografiert. Auch Oberflächen die auf dem ersten Blick keine Bewuchsmerkmale zeigten. Bei der späteren Auswertung am PC kamen hier jedoch auch verwertbare Ergebnisse zum Vorschein. Und die überwiegenden Bewuchsmerkmale auf meinen Bildern waren in Google-Earth auf den Getreidefeldern nicht im Ansatz zu erkennen. Mittlerweile gibt es auch "Bilddienste", die von einer fliegenden Modelldrohne aus beeindruckende Aufnahmen liefern. Mit der Anschaffung einer Drohne hatte ich mich schon auseinandergesetzt, aber die größere Fläche und die Flexibilität haben bei mir für weitere "gemietete" Motorflüge gesprochen. Wobei ich die Möglichkeit mit einem Drachen schon für sehr interessant halte. Vielleicht könnten Sie, Christian, das in einem separaten Themenbereich ausführlicher beschreiben? Für Leser im Wohnbereich Niedersachsen, nur damit keine Irritationen entstehen. In dem Bundesland (und soweit mir bekannt auch in NRW) ist es völlig legal als "Feldbegeher" die Felder nach archäologischen Funden und Befunden abzusuchen. Oft werde ich bei meinen Begehungen von neugierigen Bewohnern gefragt, was ich denn glaube zu finden. Wenn ich Ihnen dann Steinzeitliche Artefakte, ein Steinbeil oder Neolithische, Eisen-/Kaiserzeitliche Keramik oder Eisen-/Glasschlacken zeige ist das Staunen und das weitere Interesse immer sehr groß. Die Ergebnisse von Feldbegehungen sollen dabei nicht -und das geschieht leider sehr häufig- "nur" in der heimischen Sammlervitrine landen. Nur durch das Einfliessen der Ergebnisse in Fundmeldungen sind Archäologen später bei der Einbindung in Bauleitplanungen in der Lage, archäologisch verdächtige Flächen im Vorfeld zu untersuchen, ggf. während der ersten Bauaktivitäten vor Ort zu sein und bei Bedarf eine (Not-)Grabung durchzuführen. |
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Verfasst am: 21. 06. 2011 [13:51]
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Guenter
Novize
Dabei seit: 17.05.2011
Beiträge: 1
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Hallo zusammen, logischerweise sind fast alle EM älterer Zeitstellung, da man im Berufsleben heutzutage ziemlich ausgequetscht wird und sturer wird man natürlich auch (Ausnahmen ausgenommen) und so manche EM erhoffen sich ja noch den großen Durchbruch inkl. Artikel in allen Zeitungen und eigenem Buch). Das man Jüngeren nicht gleich alles erzählt, liegt daran, daß man ansonsten sicher sein kann, dass drei Nächte später jemand mit der Sonde über die Stellen läuft (Wobei ich für die Integration der Sondengänger bin und nicht deren Kriminalisierung). Also müssen Jüngere sich damit abfinden, erst einmal Vertrauen aufzubauen. Ich habe es auch so gemacht und bekomme nun meine Infos, bzw. gebe sie auch, denn nur wenn es ein Geben und Nehmen ist, hält es sich die Waage. Wer nur kommt und alles will, bekommt nichts. Vor einigen Jahren habe ich aktiv angefangen und leite jetzt eine Arbeitsgruppe. Ich habe auch modernste Methoden der nichtinvasiven Techniken versucht, einzubringen und remple an verschiedene Mauern an. Aber ich störe mich mittlerweile nicht mehr daran, sondern MACHE es ganz einfach (Z.B auch KAP), oder, wenn es auf die Zusammenarbeit ankommt, wie z.B. bei meiner GIS-Funddatenbank, lasse ich es liegen bis zum nächsten Jahrtausend, da sind dann die dran, die mit php aufgewachsen sind Als EM verstehe ich mich als Mittler zwischen den Denkmalamts-Büro%$$"&% und den verängstigten Häuslebauern und Bauern, die bisher bei Funden den Weg des billigsten Auswegs gesucht haben....und hoffe, daß es Früchte trägt. Zum LIDAR noch kurz: Die riesige Euphorie, die bei Manchen von LIDAR ausgeht, verstehe ich ganz und gar nicht. Sicher gibt es Fälle, wo es wirklich hilft, aber gerade bei Buschwerk und niedrigem Baumbestand, auf dem im Winter Schnee liegt, ergeben sich fehlleitende Mißmessungen. Es ist ein weiterer Mosaikstein zu Feldbegehungen, Luftaufnahmen etc. aber m.E. nicht viel mehr. Viele Grüße G. |
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Verfasst am: 09. 02. 2012 [17:11]
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Elise
Beginner
Dabei seit: 30.08.2010
Beiträge: 5
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Vielleicht noch ein kleiner Tipp für alle Interessierten: Sehr gut machen sich für die Tätigkeit als Ehrenamtlicher Denkmalpfleger auch Vereine, die in vielen Fällen mit den Landesämtern eng zusammen arbeiten (müssen). Hier ist die Eigenbeteiligung durch AGs usw. noch etwas flexibler und individueller. Die Angebote sind sehr interessant: Vorträge, Exkursionen, Tagungen und natürliche auch praktische Arbeit. In der Regel gibt es auch eine regelmäßige Publikation, die man als Mitglied auch kostenlos erhält. Auch ein archäologischer Verein ist in jeder Region oder jedem Bundesland zu finden. Hier ein paar (wie ich finde) gute Beispiele: Archäologie in Sachsen-Anhalt e.V. http://www.agisa.de/ Archäologische Gesellschaft Thüringen e.V. http://www.arch-thueringen.de/ Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V. http://www.gesellschaft-fuer-archaeologie.de/ Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. http://www.gesellschaft-vfg.de/ Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V. http://www.agibb.de/ Brandneu: Archäologische Gesellschaft in Sachsen e.V. http://www.archaeologie.sachsen.de/3465.htm |
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