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Cheops und die Pharaonen
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Verfasst am: 24. 07. 2010 [10:15]
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hns
Experte
Dabei seit: 23.08.2006
Beiträge: 370
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Hallo kurti, besten Dank für die weiteren Links.
Hier ist mir vor allem dieser Satz aufgefallen: Das muss man erst mal mit der Hypothese von technisch überlegenen Erbauern zusammenbringen. Die hätten dann sicher alles in ihrem Äquivalent zum Wireless-Internet untergebracht und man würde weder eine Siedlung noch Inschriften finden. Oder sie hätten Container verwendet, die man wieder abtransportiert.
Da kann man schon einiges erkennen ohne das Buch zu kaufen. Leider sagt mir der Schreibstil nicht zu. Immer wieder enden Sätze mit ! und manche sogar mit !!! (http://de.wikipedia.org/wiki/Ausrufezeichen) was für mich ein Indiz für einen rein rhetorischen Manipulationsversuch ist, indem versucht wird den Leser durch Begeisterung mitzureißen und rasche schnelle Schlußfolgerungen sofort zu glauben. Das macht man in der Werbung ( "jetzt kaufen!!!" ) - aber nicht in der (seriösen) Forschung. Das Ziel des >>populärwissenschaftlichen Erkenntnis"krimi"s'<< ist ja lt. Klappentext den Leser "aus dem Staunen nicht mehr herauskommen zu lassen...". Und dadurch eine hohe Auflage zu erzielen. Für diesen Zweck ist das Buch sprachlich treffend gestaltet. Aber durch die mehr oder weniger ausdrückliche Ägyptologenschelte ( "Ihr Herren Ägyptologen: Es ist das falsche Grab..." ) scheint es mir für den Erkenntnisgewinn nicht relevant zu sein und man braucht sich nicht wundern warum sich Ägyptologen nicht um solche Bücher kümmern... D.h. das Buch hat eine völlig andere Botschaft als wir hier diskutieren!!! Es geht nicht um die Chronologie der Pharaonen!!! Das ist nur die Basis um ein Bühne für den Bösewicht (Ägyptologen) zu schaffen und den "Krimi" interessant zu machen!!! Schade eigentlich, da so viel Recherchearbeit drin steckt.Unterhaltsam liest es sich schon (und ist ja auch so deklariert)... ![]() [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.2010 um 10:16.] |
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Verfasst am: 24. 07. 2010 [11:40]
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LAH
Veteran
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 511
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Es ist offensichtlich, dass die Ägypter tatsächlich Pyramiden gebaut haben. Sie haben jedoch Mörtel und Bruchstein (oder auch Lehmziegeln) verwendet. Meist haben sie schon bestehende Bauten überbaut. Djoser hat z.B. eine Mastaba als Grundlage genommen: ![]() Mörtelloses Mauerwerk bildet einen Kontrast zur primitiven Bauweise der Ägypter: ![]() Manchmal haben die Ägypter das verwendet, was so rumlag. Dieser Granitblock war ursprünglich Bestandteil eines anderen Mauerwerks:
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Verfasst am: 24. 07. 2010 [12:47]
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hns
Experte
Dabei seit: 23.08.2006
Beiträge: 370
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Ich behaupte das waren offensichtlich Reparaturversuche und (mißlungene) Experimente zur Erforschung der Arbeitsmethoden in den letzten 200 Jahren. Leider alle undokumentiert ![]() So ähnlich wie Knossos auf Kreta: [Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.2010 um 12:51.] |
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Verfasst am: 24. 07. 2010 [14:36]
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hns
Experte
Dabei seit: 23.08.2006
Beiträge: 370
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Jetzt mußte ich bei Seite 142 zur Neutrino-Finsternis-These herzhaft lachen! Ziel erreicht!!! Zum Hintergrund meines Gefühlsausbruchs: lt. Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie krümmt Energie (also auch Masse) den Raum. Deshalb laufen Planeten auf Bahnen um die Sonne. Licht wird dadurch auch abgelenkt (http://www.lehrer-online.de/lichtablenkung.php). Und auch Neutrinos. Für die Lichtbeugung durch die Sonne gibt es Messungen, die belegen, dass sich die scheinbare Position von Sternen um 1,7 Bogensekunden (http://www.relativity.li/de/epstein/lesen/i0_de/i2_de/) verschiebt. Dieser Effekt nimmt mit zunehmendem Abstand von der Sonne ab. Und alle solchen Effekte sind sehr ähnlich! D.h. (lichtschnelle) Neutrinos die an der Sonne vorbeifliegen werden auch ca. 1 Bogensekunde abgelenkt, weil die Raumkrümmung auf jegliche Materie wirkt. Nun zur von Dir zitierten Theorie dass der Mond viele Neutrinos die in der Sonne entstehen bei einer Sonnenfinsternis auf die Erde bündelt. Damit sie tatsächlich gebündelt werden, muß die Ablenkung zum Rand vom Mond zunehmen! D.h. in der Mitte geht es geradlinig durch, zum Rand hin immer mehr gebeugt, sonst entsteht kein Brennpunkt (also genau umgekehrt wie es bei der Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne passiert). Und der notwendige Ablenkwinkel am Mondrand läßt sich aus der Geometrie des Erde-Mond-Sonne-Systems auf ca. 16 Bogensekunden abschätzen (Tangens des Winkels = halber Monddurchmesser / Abstand Mond-Erde). Übertragen auf den Mond hat dieser eine verschwindend kleine Masse ("stattliche Gravitation" war die mein homerisches Gelächter provozierende Formulierung) im Verhältnis zur Sonne. D.h. die Raumkrümmung am Rand der Sonne ist sehr viel größer als beim Mond und trotzdem sehr klein und erreicht gerade mal die 1.7 Bogensekunden (und davon dass Licht am Mond meßbar abgelenkt wird, habe ich noch nichts gehört). Ich denke daher dass es den postulierten Effekt einfach nicht gibt und dass er nur deshalb nicht widerlegt ist weil man ihn so schwer messen kann. Also scheint die Theorie auf mangelnden physikalischen Kenntnis-Füßen zu stehen, so dass ich da lieber keinen für die Ägyptologie relevanten Schluß draus ziehen würde... |
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Verfasst am: 24. 07. 2010 [16:40]
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Artaxerxes
Amateur
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 47
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Hallo Paulus 7,
…wo wir gerade bei Sand sind. Noch Anfang des vorigen Jahrhunderts wurde der sogenannte „Lahnmarmor“ – der in diversen Schlössern und sogar im Empire State Building Verwendung fand – mittels Sand, Wasser und einer „Schnur“ geschnitten. Immerhin kam man auf eine Schneidtiefe von 6 – 7 cm innerhalb von 24 Stunden. Wäre mal auf Ägypten zu übertragen – immerhin gibt’s da genügend Sand, Wasser und Fasermaterial für Seile. Diese Art der Steinbearbeitung würde dann auch feinste „Rillen“ erklären.
Das ist ja die Krux. Man kann natürlich alles philosophisch auf einen Punkt fokussiert sehen, wenn gleichzeitig die Archäologen – obwohl dort sicher auch Diadochenkämpfe ausgefochten werden – zumeist näher am Geschehen – sprich den Erkenntnissen aus diversen, weltweiten Grabungen und deren Resultaten ist. Und dann ist es nun mal so, dass höchstwahrscheinlich die Bronzezeit in Indien begann und die Bewohner von Göbekli Tepe ihren späteren ägyptischen Handwerkern Jahrhunderte voraus waren.
Also gemeint war Tutanchamun, den dritten und bekanntesten der Thutmosisse, fand man ja in der Königscachette, weit entfernt von seiner Gruft im Kings Valley – soweit ich mich erinnere. Zu dem Zeitparadoxon komme ich gleich.
Wie bereits in einem vorherigen Post beschrieben, ist der Meister natürlich EvD, der die Idee der Präastronautik hatte. In seinem Buch (Meine Welt in Bildern) schreibt er (Zitat) „Herodot ….behauptet in seinem zweiten Buch (Histories Apodexis) in den Kapiteln 141 und 142, die Priester von Theben hätten ihm versichert, dass das hohepriesterliche Amt seit 11.340 Jahren vom Vater auf den Sohn übertragen würde. Diese Aussage belegten die Priester dem Geschichtsschreiber Herodot, indem sie ihm 341 Kolossalstatuen zeigten, deren jede eine hohepriesterliche Generation repräsentierte, und – so versicherten die Gastgeber – vor 341 Generationen hätten die Götter unter den Menschen gelebt….(Zitat Ende) Das erinnert uns doch an Platon und die Erzählungen der Priester, diesmal allerdings aus Sais. Auch dort ging es um rd.10.000 Jahre. Aber hier – wie auch in Theben – fand man bislang keinen entsprechenden Nachweis. (Kolossalstatuen oder Säulen) Ferner gehe ich mal davon aus, dass Herodot nicht dumm war. Ich – an seiner Stelle – hätte den Priester direkt gefragt, welche der Götter denn seinerzeit unter den Menschen lebten. Der Priester sollte sich ja – von Berufs wegen – hervorragend im ägyptischen Olymp auskennen und hätte also genau erklären können, welcher Gott sich seinerzeit wo aufgehalten hat. Immerhin hatte er ja auch noch seine Statuen – sozusagen als Gedächtnisstütze. Dann kommt man - gedanklich – irgendwann auch zur Bibel. (und den Apokryphen) Es erstaunt schon, dass die Bücher, die in den Kanon aufgenommen wurden sich - bar jeder Logik - mit Lebensaltern befassen, die vollkommen irreal sind. (Methusalem) Man erklärt dies heutzutage mit anderen Recheneinheiten. (Bei Indianern in Papua wuchs z. B. das Lebensalter mit jedem getöteten Feind an) Wer weiß, vielleicht hatte Methusalem ja auch ein paar hundert „Feinde“ auf dem Gewissen. Sich also auf die priesterlichen Zeitangaben zu verlassen, bedeutet schon ein nicht geringes Risiko.
Der Zitator weiß Wiki richtig einzuschätzen. Allerdings sehe ich – hinsichtlich Manetho – keinen Korrekturbedarf. Und wenn die Kopisten – neben Horus-, Nebti-, Gold–,Thron-, Beinamen auch noch den Eigennamen erwähnt haben, gut dann sind das vielleicht 5.000 Namen aber im Endeffekt nur 150 Pharaonen (mancher dieser Schelme hat sich ja auch noch umgetauft – z. B. Echnaton) Und zu Dendera – wie war das denn mit dem Waldglas? Übrigens ist es – bis heute – keinem Glasbläser gelungen beine „Blase“ in der gezeigten Größe (als Größenreferenz nehme ich mal testweise den im Relief verewigten ägyptischen Elektriker) herzustellen
Pardon – was Du in Henochs Uhr festgeschrieben hast entzieht sich – wie schon gesagt – meiner Kenntnis. Vielleicht wäre auch hier mal ein Zitat sinnvoll um die Gedankengänge nachvollziehen zu können. Alles weitere – s.o. Ach ja, die Verschwörungstheoretiker glauben ja heute noch, dass nie ein Mensch auf dem Mond war....:roll:
Diese „flexiblen“ Bereiche sind mir unbekannt. Ich konnte bisher – bei den großen monotheistischen Religionen – keine Flexibilität feststellen, ganz im Gegenteil. Aber das wäre Stoff für mehrere andere Threads. (Zitat: „Tötet sie alle, der Herr wird die seinen schon erkennen!“)
[b]Hier sei mir nur kurz eine ironische Bemerkung – in Ergänzung des oben geschriebenen – erlaubt. Ulrich Roski – den ich übrigens sehr verehrt habe – verwies bereits darauf: „..das es zuweilen gelingt, aus einem Hintern ein Gesicht zu machen – wenn man ihn gut schminkt!!“ ![]() Gruß Artaxerxes [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.2010 um 16:46.] homo homini lupus
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Verfasst am: 25. 07. 2010 [00:00]
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Paulus7a
Koryphäe
Themenersteller
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
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Wie so oft, fang ich mal wieder beim Schluss an … Hallo Artaxerxes, Marmor ist für einen Stein im Allgemeinen seeehr weich (es gibt Unterschiede, hängt auch von der Lagerung ab). Diese Art der Bearbeitung hat auch Diodor beschrieben. Und Draht-, Ketten-, Zahnlos- oder Schnürensägen gibts heute auch noch und sie werden sogar teilweise in der Hartgesteinbearbeitung eingesetzt. Aber: Das Material – aus dem sie bestehen – ist ein anderes. Oft wird Diamant, seltener Wolframcarbid eingesetzt. Titannitrit wird auch manchmal zur Werkzeugbeschichtung genutzt. ![]() Zitat Arta: "… Erkenntnissen aus diversen, weltweiten Grabungen und deren Resultaten ist. …" Was dabei rauskommt, kannst Du Dir sehr gut bei den "Modernsten Kreissägen im Altertum?" anschauen. Eigentlich ist das "wissenschaftliche" Ergebnis dazu einfach nur traurig. Zitat Arta: " … Theben – fand man bislang keinen entsprechenden Nachweis …" Das heißt doch aber unter KEINEN Umständen, dass dieser Nachweis nicht noch irgendwo rumliegt! Zitat Arta: " Sich also auf die priesterlichen Zeitangaben zu verlassen, bedeutet schon ein nicht geringes Risiko" No risk, no fun. ![]() Sicher ist das ein immenses Risiko. Aber wenn unsere Ahnen – die wahren ja nicht doof – diese Daten aufgeschrieben und gespeichert haben (das war ja damals viel schwieriger als heute), dann haben sie sich was dabei gedacht – und es nicht frei erfunden. Wenn Du richtig bei mir gelesen hättest, dann hättest Du merken MÜSSEN, dass ich mich auch nicht blindlings auf die Daten verlasse, sondern nach Parallelen und Übereinstimmungen suche! ![]() Und siehe da – Oh großes Wunder – es passt! ![]() Nicht nur orthographisch, sondern auch naturwissenschaftlich. Kann man auch lesen, wenn man es möchte. ![]() Zitat Arta: " … Um dieses ganze Konvolut zu lesen, bedarf es mehr als fünf Minuten, um es einzunorden, etliche …" Warum also das Gedrängel, wenn diese Einsicht vorhanden ist? Gut Ding braucht nun mal Weile … ![]() Zitat Arta: "… Allerdings sehe ich – hinsichtlich Manetho – keinen Korrekturbedarf …" Bei Manetho (arm.) sehe ich auch keinen. Bei dem, was unsere Ägyptologie daraus macht, allerdings schon. Und zwar DRINGEND! ![]() Zitat Arta: " … aber im Endeffekt nur 150 Pharaonen …" Also Jürgen von Beckerath ist bei 269 angekommen. Von Menes bis zur Zeitenwende. Im Abgleich von Manetho und Herodot (übereinstimmend) bin ich für den selben Zeitraum auf rund 400 Pharaonen gekommen. Das passt auch anstandslos mit der Zeit und mit der Astronomie (die meinen Zeitrahmen naturwissensch. belegt) zusammen. Kannst Du gerne nachrechnen. Und wie gesagt: Diodor und noch ein paar Andere liefern noch erheblich mehr altägyptische Herrscher. Wo nimmst Du also Deine 150 her? ![]() Zitat Arta: "Pardon – was Du in Henochs Uhr festgeschrieben hast entzieht sich – wie schon gesagt – meiner Kenntnis" Das ist ein echtes Versäumnis. Und ich frag mich ernsthaft, wie Du dann meine Arbeit auch nur halbwegs korrekt beurteilen willst ?!? ![]() Zitat Arta: ""… Ulrich Roski … verwies bereits darauf: „..das es zuweilen gelingt, aus einem Hintern ein Gesicht zu machen – wenn man ihn gut schminkt!!“" Wohl war! Wohl war! Das dürfte eine der tieferen Erkenntnisse der Menschheitsgeschichte sein. ![]() Beste Grüße Paulus7 ![]() |
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Verfasst am: 25. 07. 2010 [00:03]
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Paulus7a
Koryphäe
Themenersteller
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
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Hallo hns, Die Neutrino-Theorie ist nicht auf meinem Mist gewachsen (siehe Quellenangaben) und ich kann sie auch nicht wirklich beurteilen. Das hatte ich auch so geschrieben und doch sehr relativiert. ![]() Trotzdem finde ich sie auch NICHT zum Lachen. Und Du solltest das auch nicht tun. Die Leute, die diese Theorie erdacht haben, haben sich auch was dabei gedacht – und sie haben damit versucht Phänomene zu erklären, die es offensichtlich tatsächlich zu geben scheint. Andererseits steht die Neutrinoforschung noch an ihrem allerersten Anfang. Da frage ich mich schon, woher Du Dein absolut wirkendes "Wissen" beziehst oder bezogen haben willst. Bist Du ein Geheimbündler oder ein Astrologe? ![]() Ich möchte hierbei auch noch mal auf mein Beispiel mit dem Hund hinweisen, welches auch eine Tatsache ist: D.h. Irgendwas, von dem wir nicht wissen, was es ist, passiert bei Sonnenfinsternissen. Ob es nun Neutrinos sind – oder was anderes – soll mir beides recht sein. Aber falls Du Astronom bist, solltest DU rauskriegen was es ist – bevor "ich es" tue. ![]() Fakt ist, dass die Plattentektonik nicht der Weisheit letzter Schluss ist, weil sie einige Fakten in Bezug auf die Pyramiden absolut nicht erklären kann. Das kann dagegen die Expansionstheorie erheblich besser. Und wenn Du mich fragst, hat sie durchaus ihre Berechtigung. Mehrere Fakten deuten glasklar in diese Richtung. ![]() Beste Grüße Paulus7 ![]() |
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Verfasst am: 25. 07. 2010 [00:08]
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Paulus7a
Koryphäe
Themenersteller
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
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Nochmal Hallo hns, Zitat hns: " Da kann man schon einiges erkennen ohne das Buch zu kaufen…" Ja. Bei Google ist das ein Kompromiss, der mir gar nicht gefällt. Bei Amazon ist das für beide Seiten angenehmer. Aber was will man dagegen machen? ![]() Wenn man 5 Sechstel lesen kann, denkt der Leser, er wüsste alles, was drinsteht. Dem ist aber ganz und gar nicht so, denn Google scheint einigermaßen auf den Inhalt zu achten. So komisch das auch sein mag. Wie bei Scheherezade … ![]() Zitat hns: " … D.h. das Buch hat eine völlig andere Botschaft als wir hier diskutieren!!! Es geht nicht um die Chronologie der Pharaonen!!! … Doch !!! Es geht sehr wohl um altägyptische Könige, die manchmal auch Pharaonen genannt werden. Und es geht ausschließlich um die richtige zeitliche Einordnung des alten, vorchristlichen Ägypten !!! Zitat hns: "…Das ist nur die Basis um eine Bühne für den Bösewicht (Ägyptologen) zu schaffen und den Krimi" interessant zu machen!!! Nee! Es geht NICHT um den Bösewicht des einzelnen Ägyptologen. Es geht um die offensichtlichen und tiefgreifenden Fehler, die die "Institution Ägyptologie" (allerdings unter der Führung von Ägyptologen) als solche insgesamt gemacht hat und diese Fehler bis zum heutigen Tage und mit fast allen Mitteln verteidigt. Letzteres ist viel, viiiiieeel schlimmer als die Fehler an sich, weil es schlicht unwissenschaftlich ist. Das legt nun mal den Schluss nahe, dass wir alle absichtlich für dumm verkauft werden. Auch der Großteil der Ägyptologen. Und insgesamt möchte ich erreichen – (ich weiß, das ist vermessen) – dass die Ägyptologie wieder eine richtige Wissenschaft wird. Das ist sie nämlich nicht mehr.Aber um das zu erreichen, müssen die Ägyptologen mal ein bisschen selbst wach werden. Und dazu will ich sie ermuntern … Zitat hns: "Schade eigentlich, da so viel Recherchearbeit drin steckt." ![]() Oh ja. Da steckt sogar noch viel mehr Arbeit drin, als der Leser auch nur ahnt. Es ist ja auch praktisch nur eine Kurzzusammenfassung … und es geht ja auch noch weiter … ![]() Zitat hns: "Unterhaltsam liest es sich schon (und ist ja auch so deklariert)…" Danke! Beste Grüße Paulus7 |
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Verfasst am: 25. 07. 2010 [00:13]
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Paulus7a
Koryphäe
Themenersteller
Dabei seit: 05.01.2010
Beiträge: 1068
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Eine dringende Bitte an die Moderation: Wäre es irgendwie möglich, das Super-Sinne-Mast-kop in normales Breitbild zu verwandeln? Mein Zimmer ist nicht breit oder Lang genug - und die zwei Monitore, die ich schon nebeneinander stehen hab, gebens auch nicht her. Vielen Dank im Voraus Paulus7
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Verfasst am: 25. 07. 2010 [13:42]
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kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1383
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Hallo zusammen, @Paulus 7a Mein Zimmer ist nicht breit oder Lang genug - und die zwei Monitore, die ich schon nebeneinander stehen hab, gebens auch nicht her. ENDE Du mußt Deinen Bildschirm etwas mit dem Schweißbrenner erhitzen dann kannst Du ihn der >Raumkrümmung< anpassen und x-beliebig langziehen. @hns " … D.h. das Buch hat eine völlig andere Botschaft als wir hier diskutieren!!! Es geht nicht um die Chronologie der Pharaonen!!! …ENDE Es geht schon um die Chronologie, aber um seinen eigenen diesbezüglichen >Vermutungen< mehr Beweiskraft zu verleihen muß man den Ägyptologen Fehler und unwissenschaftliches Vorgehen attestieren. Die Chronologie muß möglichst viele Pharaonen aufweisen, um in die graue >Göttervorzeit< zu kommen. Das Ende der Eiszeit, gewisse Sternenkonstellationen und >verschlüsselte< Zahlenbotschaften in den Pyramiden dienen dann gerne zur >wissenschaftlichen< Untermauerung. Solche Berechnungen schinden immer großen Eindruck bei den Lesern. Siehe auch in einschlägigen Foren den Standardsatz > es wurde nachgewiesen, dass...!< Die notwendigen Priestergenerationen zur >punktgenauen< Landung lassen sich dann ja prächtig aus den zur Verfügung stehendenden Listen je nach Wunsch placieren. Deshalb darf auch Herodot mit seinem Cheops usw. nicht die Gise-Pyramiden beschreiben, denn die sind den Göttern mit ihren Plasmaschneidern vorbehalten. Herodot >muß< deshalb andere Pharaonen oder andere Pyramiden beschreiben und gegenteilige Indizien sind dann eben Fälschungen, Irrtümer der Ägyptologen und natürlich völlig falsche Übersetzungen. @Paulus 7a Nee! Es geht NICHT um den Bösewicht des einzelnen Ägyptologen. Es geht um die offensichtlichen und tiefgreifenden Fehler, die die "Institution Ägyptologie" (allerdings unter der Führung von Ägyptologen) als solche insgesamt gemacht hat und diese Fehler bis zum heutigen Tage und mit fast allen Mitteln verteidigt. Letzteres ist viel, viiiiieeel schlimmer als die Fehler an sich, weil es schlicht unwissenschaftlich ist. 34icon_exclaim.gif Das legt nun mal den Schluss nahe, dass wir alle absichtlich für dumm verkauft werden. ENDE Könntest Du bitte mal ein >konkretes< Beispiel samt Beweisführung ( nicht Vermutungen und Unterstellungen) hier zur Diskussion stellen oder >muß< man dazu Dein >ganzes< Buch lesen? @Artaxerxes (Zitat) „Herodot ….behauptet in seinem zweiten Buch (Histories Apodexis) in den Kapiteln 141 und 142, die Priester von Theben hätten ihm versichert, dass das hohepriesterliche Amt seit 11.340 Jahren vom Vater auf den Sohn übertragen würde. Diese Aussage belegten die Priester dem Geschichtsschreiber Herodot, indem sie ihm 341 Kolossalstatuen zeigten, deren jede eine hohepriesterliche Generation repräsentierte, und – so versicherten die Gastgeber – vor 341 Generationen hätten die Götter unter den Menschen gelebt….Ende Das ist so nicht ganz richtig, denn Herodots Informanten waren die Hephaistospriester ( Ptah-Priester) in Memphis und er ließ sich deren Auskünfte in Theben und Heliopols jeweils bestätigen. ( Historien II :2,5 u. II : 3,1) Nachfolgend spricht er dann nur noch von den Priestern, aber seinen Ausführungen nach ist er dabei jeweils in Memphis. (II . 99 u. 101) Von Sethos dem 341. Pharao sagt er, dass er Priester des Hephaistos war und es genau so viele Priestergenerationen gab wie Pharaonen.(II 141,1 u. 142,1) In >Theben< wird ihm das dann durch die Priesterstatuen bestätigt. Bis zum Besuch des Hekataios waren es 345 und Herodot sieht seine Rechnung bestätigt. (II 143) Herodot betont für Theben aber, dass es die Priester des >Zeus (Amun)< waren die ihm die Statuen zeigten. Auch später gibt er an, wenn die Priester von Sais oder Heliopolis sind. Daraus und nach seinen Kontextschilderungen darf man schließen, dass es sich bei seinen Informanten bezüglich der Königsliste um die Hephaistospriester von Memphis handelt. Das Ganze wirft aber die Fragen auf wieso für jeden Pharao einen Hohenpriester und warum standen diese im >Amuntempel< von Theben und wurden von Amunpriestern gepflegt und gehegt? Theben war erst seit der 11.Dynastie Hauptstadt mit Unterbrechungen und unter Tutenchamun wurde Memphis >wieder< die Hauptstadt. Es gab auch nicht >den< Hohenpriester des Staates sondern den Hohenpriester der Priesterschaft eines Gottes. So lassen sich die Hohenpriester des Hephaistos bis in die 2.Dynastie belegen und Memphis existiert bereits in der ersten. http://de.wikipedia.org/wiki/Hoherpriester_des_Ptah Die Hohenpriester in Theben sind dagegen erst belegt seit der 18.Dynastie Amun ist erst seit dem Mittleren Reich belegt und war seit der 11. Dynastie Lokalgottheit Thebens. http://de.wikipedia.org/wiki/Hoherpriester_des_Amun Die jeweiligen Priesterschaften hatten auch unterschiedliche Aufgaben so waren die Sem-Priester (Osiris-Priester) für den Totenkult zuständig usw. Jedenfalls hatte >jede< Priesterschaft ihren Hohenpriester und nur solche konnte man ja in Generationen zählen, wenn das Amt denn mal vom Vater auf den übergehen sollte. Letzteres darf man bezweifeln, denn Djoser machte Imhotep zum Hohenpriester des Gottes Ptah (Hephaistos) von Memphis und des Sonnengottes Re von Heliopolis. Nachdem Sethos auch Hephaistospriester war und die ganze Generationengeschichte von den Hephaistospriestern erzählt wurde ist es doch sonderbar, dass die Statuen von Hephaistospriestern im Amuntempel stehen sollen. Es ist also zu hinterfragen warum bei jedem Pharao ein >neuer< Hoherpriester fungierte ( nach Herodot II 143, 2 >hochgestellter< Priester ) obwohl doch das Amt vom Vater auf den Sohn übergeht. ( II 143, 3 ) Sonderbar ist auch, das die Statuen im Tempel zu Lebszeiten der Priester aufgestellt wurden (II 143,2) obwohl der Amuntempel erst seit der 11.Dynastie existierte. An Herodots Schilderung ist jedenfalls m.E. einiges unschlüssig oder liegt das an meinen Geistesblitzen ? ![]() Gruß Kurti [Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.2010 um 13:46.] |
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interessant zu machen!!! Schade eigentlich, da so viel Recherchearbeit drin steckt.









