Thema mit vielen Antworten

Modernste Kreissägen im Altertum?


Autor Nachricht
Verfasst am: 25. 11. 2009 [06:48]
Konstantin
Experte
Dabei seit: 06.07.2007
Beiträge: 189
Jetzt noch etwas den Tonfall ändern und es könnte eine Diskusion werden. Statt "ich möchte wissen" könnte man sagen "mich interessiert" oder "als Lüge entlarvt" "diese Theorie konnte nicht bestätigt werden"
Verfasst am: 25. 11. 2009 [09:36]
LAH
Experte
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 131
Entschuldigung, hab etwas Dampf abgelassen.

MfG
Verfasst am: 25. 11. 2009 [15:49]
LAH
Experte
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 131
Was sagt man dazu?:
http://img339.imageshack.us/img339/7656/vlcsnap2009111002h14m19.png
http://img209.imageshack.us/img209/5669/vlcsnap2009111002h14m32.png
http://img209.imageshack.us/img209/9692/vlcsnap2009111002h14m43.png
http://img209.imageshack.us/img209/5781/vlcsnap2009111002h14m49.png
rutube.ru/tracks/187894.html?v=7c11cb020da0f5465d9afb67e861d6e1
Verfasst am: 25. 11. 2009 [19:30]
Sinki
Novize
Dabei seit: 20.03.2009
Beiträge: 3
Hallo LAH
Eine Diskussion über die altertümliche Steinbearbeitung ist es sicher wert geführt zu werden. Die Antworten der Archäologie bzw. Ägyptologie sind auch für mich unbefriedigend. Hartsteinbearbeitung mit Kupferwerkzeugen halte ich für nicht möglich. Das heißt aber noch lange nicht, dass die von dir präsentierten Phänomene nur durch den Besuch von Ausserirdischen oder Bewohnern von Atlantis zu erklären sind. Ich habe mich in den letzten Jahren mit dem Pyramidenbau beschäftigt und verschiedene Ideen in einem Buch veröffentlicht. Eine Idee für die Passgenauigkeit der Verkleidungssteine findest du hier

www.pyramidenbau.eu/GIZAH/Pyramidenfundament.htm
Interessant finde ich das Foto mit den diagonalen Rillen. Wären die Rillen mit einer Kreissäge hergestellt worden, so könnte das Sägeblatt einen Durchmesser von höchsten ein paar cm gehabt haben, da sich sonst auch Sägespuren an der dahinter liegenden senkrechten Wand befinden würden. Die Verwendung einer Kreissäge halte ich daher für unwahrscheinlich.
Dateianhang

oll49.jpg — 89 mal heruntergeladen
Typ: image/jpeg, Größe: 46.5 Kilobyte
Verfasst am: 25. 11. 2009 [20:10]
Konstantin
Experte
Dabei seit: 06.07.2007
Beiträge: 189
Also speziell in diesem Fall scheint es schon augenschaulich erstaunlich, aber wirkliche fragen würde es erst aufwerfen wenn diese Schnitte auch entsprechend untersucht werden würden. Soll heissen, lassen sichen Verwitterungskrusten in Schnittbereich und am umgebenden Material unterscheiden? Oder sind sie zeitgleich einzuordnen. Lag der Stein offen oder ist er ausgegraben worden, was eine jungzeitliche Bearbeitung eher ausschliessen würde?
Verfasst am: 25. 11. 2009 [20:26]
LAH
Experte
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 131
Zitat:
Interessant finde ich das Foto mit den diagonalen Rillen. Wären die Rillen mit einer Kreissäge hergestellt worden, so könnte das Sägeblatt einen Durchmesser von höchsten ein paar cm gehabt haben, da sich sonst auch Sägespuren an der dahinter liegenden senkrechten Wand befinden würden.
Etwa die Größe?
http://s03.radikal.ru/i176/0910/33/da11ecc9fb26.jpg

@Konstantin:
Das sind Bearbeitungsspuren.
Der Stein von oben:
http://img339.imageshack.us/img339/7656/vlcsnap2009111002h14m19.png
Von der Seite:
http://img209.imageshack.us/img209/5669/vlcsnap2009111002h14m32.png
http://img209.imageshack.us/img209/9692/vlcsnap2009111002h14m43.png
http://img209.imageshack.us/img209/5781/vlcsnap2009111002h14m49.png
Verfasst am: 25. 11. 2009 [23:16]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1051
Hallo LAH,

es ist zwar schon ein paar Jährchen her seit ich das Lesen gelernt habe, aber in dem angegebenen Link lese ich nichts von:
>...In den Steinbrüchen ließ sich rekonstruieren, dass in Granitblöcke reihenweise Löcher gebohrt wurden, in die Holzkeile versenkt wurden. Diese wurden mit Wasser getränkt, bis sie quollen und das Gestein sprengten.<

Es steht auch nicht dort, daß das alles als Lüge entlarvt worden ist.
Ich habe also diesbezüglich nur Deine Aussage und sehe Dich vor einem Steinblock stehen in dem Keillöcher und ein Spalt zu erkennen sind.
Über das Spalten mit >nassen< Holzkeilen gibt es ja eine Menge Fachartikel dafür und dagegen, aber mir ist in der Tat nicht ein einziges Experiment als Beweis in die eine oder andere Richtung bekannt.
Es kann da durchaus vorkommen, dass ein Stein, wie der an dem Du stehst, dem einen oder anderen Autor schon Beweis genug für die ganze Baustelle ist und vom nächsten Schreiberling wird`s dann mit >Literaturhinweis< übernommen. Es kommt aber immer darauf an wer das veröffentlicht.
In einem offiziellen, wissenschaftlichen Befund sollte es jedenfalls nicht so erscheinen, wenn Deine Darstellung richtig ist.
Was soll ich also jetzt, bei der Sachlage, zum konkreten Fall sagen ? Im
Allgemeinen wird in der seriösen Fachliteruatur bei diesem Thema stets die Problematik behandelt und letztlich nur von dieser oder jener Annahme ausgegangen auch, wenn diese oft wie eine Gewißheit vorgetragen wird. Denkfehler, unlogische Schlussfolgerungen, bessere Alternativlösungen usw. dürfen und werden durchaus diskutiert, aber nicht so wie Du das hier angehst, denn das führt zu nichts.
Kein Mensch hat ja etwas dagegen, wenn Du oder Andere solche Dinge wie oben anprangern.
Archäologen haben es nur nicht gerne, wenn Du in einem solchen Zusammenhang von der Archäologie oder den Archäologen sprichst.
Ansonsten ist es richtig, daß der Mainstream bei der Gesamtproblematik davon ausgeht, daß die Arbeiten mit Stein- Kupfer-oder Bronzewerkzeug zu bewältigen war und solange das im Bereich des Möglichen liegt wird sich kein Archäologe mit Laserstrahl oder ähnlichem ernsthaft beschäftigen. Insbesondere deshalb weil die Bauzeit um tausende von Jahren vordatiert werden müßte, denn es gibt keine schriftlichen Augenzeugenberichte in historischer Zeit, sondern immer nur Überlieferungen aus uralter Zeit die man in Richtung >Präastronautik< interpretieren könnte.
Es ist doch jetzt müßig eine jede Schramme abzubilden und Deine obligatorische Frage zu stellen , was wir davon halten.
Zu Deinem letzten Foto fehlt zu welchem Bauwerk der Stein gehört, wo der Stein liegt und wie er eingebunden war.
Nur ein Gedanke dazu: im Steinbruch Bearbeitung für ein Bauwerk begonnen und letztlich liegen gelassen, verwittert und bei diesem späteren Bauwerk wiederverwendet und nur an einer Seite >neu< maßbearbeitet da der Stein nicht zur sichtbaren Aussenseite gehört.
Die ganzen Fundumstände sind wichtig und natürlich eine Untersuchung des Belages wie Konstantin schon sagte.
Eine solche Sache kann man nicht einfach so aus dem Ärmel heraus beurteilen und schon garnicht hier in einer Diskussion klären.
Gewöhn Dir wenigstens an ausführlichere Angaben zu machen und Deine >eigene< Ansicht zu äußern.

[size 2]Zur allgemeinen Steinbearbeitung noch dieser Link: Kritik an den Experimenten von Denys Stocks.
Kernbohren mit Kupferrohr. Sägen von Granit mit Kupfersäge und Schleifmittel.
Hieroglyphen in Granit mit Feuersteinklinge und Schleifen.
[url "http://www.mysteria3000.de/wp/?p=123"]http://www.mysteria3000.de/wp/?p=123[/url]

Korrektur der Kritik
[url "http://www.mysteria3000.de/wp/?p=115"]http://www.mysteria3000.de/wp/?p=115[/url]

Keilspalttechnik , Ägypten.
[url "http://homepage.univie.ac.at/~kochr3/geocities/notizen2006/02_08_2.htm"]http://homepage.univie.ac.at/~kochr3/geocities/notizen2006/02_08_2.htm[/url]

[url "http://homepage.univie.ac.at/~kochr3/geocities/notizen2006/keilbuechsen.htm"]http://homepage.univie.ac.at/~kochr3/geocities/notizen2006/keilbuechsen.htm[/url]

P.S.
Ich sehe gerade, daß Du Deine Astronauten mit >Handsäge< wieder eingeblendet hast.
Könnten das nicht auch >Jaguarkrieger< mit einem >Wurfstern< sein ?
(Übrigens fehlt mal wieder die Quelle.)



Hallo Sinki,

die Leseprobe Deines Buches hat mir sehrgut gefallen. Erfreulich ist schon mal, daß kein Pi mal Orionwinkel im Kreisquadrat geteilt durch den Erdumfang die Prämisse Deiner Überlegungen ist.
Auch lobenswert der sachliche Ton ohne jegliche Häme. Ein bißchen Tadel an der Oberflächlichkeit so mancher Experten darf und sollte schon sein, denn es werden ja tatsächlich einige Probleme in Sachen Monumentalbauten mit ziemlicher Nonchalance behandelt.
Ich würde es kaufen, wenn es z.Bsp. auch auf Disc per Nachnahme zu erstehen ist, denn ich zahle grundsätzlich nicht über den PC. (liegt vielleicht am Alter)


Gruß
Kurti[/size]
Verfasst am: 26. 11. 2009 [00:53]
LAH
Experte
Themenersteller
Dabei seit: 10.11.2009
Beiträge: 131
Zitat:
es ist zwar schon ein paar Jährchen her seit ich das Lesen gelernt habe, aber in dem angegebenen Link lese ich nichts von:
Es stand mal drin, jetzt nicht mehr.
Zitat:
Es steht auch nicht dort, daß das alles als Lüge entlarvt worden ist.
Für richtige Quellen muss man nach Peru fahren.
Aber du kannst mir glauben, dass es der einzige Stein mit solchen Spuren ist. Und das ist eine moderne "Fälschung", denn er wird den Inkas zugerechnet, obwohl man weiß, dass es zwei peruanische Ingeneure waren, die vergeblich versucht haben mit den >nassen< Holzkeilen diesen Stein zu sprengen.
Zitat:
Kein Mensch hat ja etwas dagegen, wenn Du oder Andere solche Dinge wie oben anprangern.
Archäologen haben es nur nicht gerne, wenn Du in einem solchen Zusammenhang von der Archäologie oder den Archäologen sprichst.
Ich entschuldige mich bei den anderen Archäologen. Ich war halt wegen den ganzen Wissenschaftsskandalen zu aufgeregt.
Zitat:
Zu Deinem letzten Foto fehlt zu welchem Bauwerk der Stein gehört, wo der Stein liegt und wie er eingebunden war.
Der Stein liegt neben der Nebenpyramide des Pepi II.
lah.ru/fotoarh/megalit/afrika/egypt/saqqara/saq-pepi2.htm

Peru:
Diese Spur im Stein sieht so aus, als ob jemand mit einem Modellierwerkzeug ein Stück Knete angeschnitten hätte.
http://img1.abload.de/img/vlcsnap-2009-11-13-13hn1jg.jpg
http://img1.abload.de/img/vlcsnap-2009-11-13-13hq4vc.jpg
Verfasst am: 26. 11. 2009 [18:19]
Sinki
Novize
Dabei seit: 20.03.2009
Beiträge: 3

Hallo Kurti
Das Buch erscheint demnächst auch in gebundener Form. Ich werde es über amazon vertreiben (Den Preis für das ebook werde ich dann senken). Natürlich ist dann auch eine Bestellung über den Buchhandel möglich, da das Buch in das VLB kommt. Auch eine Nachnahmebestellung direkt bei mir ist möglich (CD oder in Kürze Buch). Am besten kontaktierst du mich über den Kontaktlink auf der website.

Ich beschäftige mich nun seit zwei Jahren mit der Hartsteinbearbeitung auch im praktischen Versuch. Es ist mir nicht gelungen, mit einer Kupfersäge und Sand auch nur einen Millimeter in Granit einzudringen. Ich habe das wirklich stundenlang versucht. Das heißt aber nicht, dass es mit anderen Materialien nicht möglich war. Daher auch meine Kritik an den gegenwärtig vorgestellten Methoden.
Derzeit experimentiere ich mit anderen Werkstoffen, die zur fraglichen Zeit in Verwendung waren, und zwar mit Erfolg. Das Sägen von Hartgestein (Basalt, Granit) ist mit jungsteinzeitlichem Werkzeug durchaus möglich. Nach Abschluss meiner Experimente werde ich die Ergebnisse wieder in einem Buch veröffentlich.
Grüße
sinki
Verfasst am: 26. 11. 2009 [18:54]
kurti
Koryphäe
Dabei seit: 07.11.2003
Beiträge: 1051
Hallo LAH,

Deine Antworten sind ja nun nicht sehr fundiert und überzeugend. Was den Stein mit den Keillöchern anbelangt ist es also nicht so, dass von offizieller, wissenschaftlicher Seite eine Falschdarstellung erfolgt, sondern eher Schlampigkeit der dortigen Verantwortlichen.
Ich habe in der Tat jetzt einige >Touristenberichte< im Net gelesen in denen zu lesen ist, dass dort ein Stein steht an dem man noch sehen kann wie die Inkas die Blöcke gespalten haben.
Das kann man jedenfalls nicht gutheissen und ich denke, dass Leute aus der Archäologie mit dem nötigen Einfluss hier ruhig mal tätig werden dürften.
Was den Stein aus dem Umfeld der Pepi II. Pyramide angeht, so sieht man auch an Felssteinfundamenten und anderen Grundsteinen diesen braunen Belag. Es ist also offensichtlich hier nachbearbeitet worden. Wann und warum kann nur durch gezielte Nachforschungen vielleicht noch erschlossen werden. Ich denke z.Bsp. daran, daß mit der 6.Dynastie die Machtstrukturen verfielen. Möglicherweise wurde die Beipyramide in späterer Zeit als Steinbruch benutzt und die Arbeiten wieder abgebrochen. Es gibt jedenfalls bei genauerer Kenntnis der Umstände durchaus plausible >irdische< Erklärungen für das Phänomen ohne die Eiszeit und Ausserirdische zu bemühen.


16.jpg

Ich erinnere in diesem Zusammenhang z.Bsp. an den nicht enden wollenden Disput um das Alter der Sphinx von Gesi.
[url "http://www.benben.de/SphinxI.html"]http://www.benben.de/SphinxI.html[/url]

Wulst.jpg

Der Wulst dürfte wohl der Rest des gewachsenen Felsens nach oder bei nicht vollendeter Bearbeitung sein. Das ganze Stück ist ja offensichtlich eine Mauerattrappe.[font "Arial"][font "Arial"][size 2][/font][/size][/font]
Das Problem der >Präastronautik< ist, dass diese Theorie zur fixen Idee ausgeartet ist und in jedem seltsam geformten Stein ein Raumschiffrelikt gesehen wird. Dazu kommen noch die vielen, peinlichen Pannen der >Beweisführung< und die haltlosen Phantastereien einiger Buchautoren und Geschäftemacher in dieser Szene. Das Resultat ist leider, dass eine Theorie, die m.E. durchaus ihre Existenzberechtigung hat, der Lächerlichkeit preisgegeben wurde.
Sorry, aber es ist so.

Gruß
Kurti
Dateianhang

16.jpg — 92 mal heruntergeladen
Typ: image/jpeg, Größe: 16.86 Kilobyte
Wulst.jpg — 85 mal heruntergeladen
Typ: image/jpeg, Größe: 10.26 Kilobyte



Hinweis: Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um hier im Forum Beiträge schreiben zu können, müssen Sie sich zunächst einloggen. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie hier ein neues Benutzerkonto anlegen.