19.04.2014 - 08:53:22

Dipl.Geol.Univ. Alexander Binsteiner


CZ-394 68 Žirovnice

Dipl.Geol.Univ. Alexander Binsteiner untersuchte in seiner Diplomarbeit die Hornsteinlagerstätte von Baiersdorf bei Riedenburg im Altmühltal. Danach war er viele Jahre örtlicher Grabungsleiter bei den Ausgrabungen des Feuersteinbergwerkes von Arnhofen nahe Abensberg. Von 1993-96 war er Chefgeologe im Ötzi-Projekt an der Universität Innsbruck.

Heute lebt A. Binsteiner als freiberuflicher Geoarchäologe in Österreich, Bayern und Tschechien.

  • Zuletzt untersuchte er in einem internationalen Projekt in Wien die berühmte Steinzeitstatue der „Venus von Willendorf“. Seither beschäftigt er sich mit der Altsteinzeit des Donauraumes.
  • Derzeit arbeitet er als Kurator in Linz an der Dreiländer-Ausstellung »Rätsel der Steinzeit zwischen Donau und Alpen«, die ab 2011 in Linz
  • Professionelle Artefakt- und Materialbestimmung. Erstkontakt: binsteiner(at)iex.cz

Alexander Binsteiner
Vlčetín 43
CZ-394 68 Žirovnice

INFO

Unter dem Titel »Rätsel der Steinzeit zwischen Donau und Alpen« vermittelt Alexander Binsteiner in einem einstündigen Vortrag die neusten Erkenntnisse aus der aktuellen Steinzeitforschungen. Chronologisch reicht der Vortrag vom Neandertaler vor rund 40.000 Jahren vor heute bis zum Ötzi am Ende der Jungsteinzeit im vierten Jahrtausend vor Christus.

Bei Interessen können Sie hier ein Infoblatt zum Vortrag mit den Kontaktdaten als PDF-Datei herunterladen.

Aus dem Inhalt
An der Donau trifft der Neandertaler auf den Homo sapiens und unterliegt • Die Venus von Willendorf ist weltweit eine der bekanntesten Symbolfiguren der Steinzeit. Erstmals wird das Gestein, aus dem sie hergestellt wurde, unter dem Mikroskop untersucht • Die Bauernkultur der Bandkeramiker bringt in Mitteleuropa die Wende zur sesshaften Lebensweise. Am Ende stehen Gewalt, Massaker und Kannibalismus • Eine Naturkatastrophe in den Alpen beendet die jungsteinzeitliche Mondseekultur, die bereits erfolgreich Kupfer verarbeitete • Der Tod des Ötzi wird zum Kriminalfall. Alle Indizien sprechen für einen Überfall am Hauslabjoch in den Ötztaler Alpen.